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Projektidee

Das Projekt JAM! verbindet Medienbildung mit der Idee des forschenden Lernens in der Durchführung von schulischen Medienforschungsprojekten. Schüler(innen), die ihre eigene Mediennutzung mit einfachen wissenschaftlichen Methoden systematisch beobachten, entwickeln methodische, fachliche und soziale Kompetenzen, die für das Leben, Lernen und Arbeiten in unserer Gesellschaft von Bedeutung sind.

Das Projekt JAM! will durch forschendes Lernen die Sensibilisierung für Medieninhalte und die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Mediennutzung bei Jugendlichen erhöhen und sie motivieren, eigene Fragen zu stellen. Zielgruppe der didaktischen Umsetzung sind 9. Klassen an Hauptschulen.

Jedes der vier gleich strukturierten Lernmodule beschreibt beispielhaft die Umsetzung eines sechsstufigen Forschungsprozesses anhand einer konkreten Forschungsfrage zu einem Medium bzw. zu der Nutzung eines bestimmten Medieninhaltes. Zum Einsatz kommen vier unterschiedliche empirische Methoden. In den medienwissenschaftlichen Teilen wird das Grundlagen- und Methodenwissen vermittelt, um wissenschaftliche Fragestellungen im Unterricht bearbeiten zu können. Im didaktischen Leitfaden wird der Forschungsprozess auf je sechs Unterrichtsdoppelstunden abgebildet. Die Unterrichtsleitfäden sind flexibel handhabbar. Je nach Kenntnisstand und Bedürfnissen der Schüler(innen) können z. B. einzelne Folien weggelassen oder verändert werden. Ebenso können andere Forschungsfragen gestellt, andere Medienformate untersucht oder andere Wege der Datenauswertung gegangen werden.